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Der Süden

Der südliche Teil der Region Asti ist derjenige, indem der Traubenanbau die größte Bedeutung annimmt und die Landschaft prägt. Auch hier bestehen zahlreiche Möglichkeiten, den Teil des Monferrato südlich des Flusses Tanaro zu erforschen. Vor allem die oenologischen Rundfahrten: viele Museen sind dem Wein und seiner Herstellung heute und in der Vergangenheit gewidmet (Costigliole, Mombercelli, Nizza Monferrato sind nur einige der Museumssitze), außergewöhnlich sind die historischen Keller von Canelli, der Hauptstadt des Moscato und des Asti Spumante, wahrhaftige unterirdische Kathedralen. Vor allem aber sehen wir Weinberge so weit das Auge reicht, die sich im Herbst in Tausend Schattierungen färben. Für den Naturliebhaber bestehen zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in den Parks und Naturschutzgebieten dieser Region, in der Valle Sarmassa, in den Wäldern von Rocchetta Tanaro, an den Ufern des Bormida in Sessame, um die Reiher zu beobachten, die an die Ufer der Flüsse zurückgekehrt sind. Auch wer an Geschichte interessiert ist findet viel Sehenswertes: vom Schloss von Costigliole bis zu demjenigen von San Martino Alfieri, von Calamandrana bis Calosso, Ritterburgen mit Erinnerungen vom Mittelalter bis zum Risorgimento. Und zu entdecken bleibt noch die Region im Südosten um Mombaruzzo, das für seine Amaretti bekannt ist, aber auch reich ist an Adelshäusern und Kunstgebäuden, neben den unzähligen Weinbergen. Und dann der südlichste Punkt der Provinz, wo die Weinberge enden und die Hügel höher werden, und die Landschaft rauer und noch suggestiver wird: die Langhe von Asti mit ihren mittelalterlichen Aussichtstürmen gegen die saracenischen Invasionen in Cassinasco, San Giorgio Scarampi, Olmo Gentile, die “doppelte” Kirche von Cessole, die suggestiven Reste der Burg von Roccaverano, dem höchsten Dorf der Provinz auf fast 800 m. Höhe, mit seiner Pfarrkirche und dem atemberaubenden Panorama.