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Der Norden

Der nördliche Teil der Region Asti bietet verschiedene Möglichkeiten für Rundfahrten. In Richtung Chivasso, der alten römischen Strasse folgend, kann man den Spuren der Via Francigena nachfahren, die im Mittelalter die Pilger aus Rom begingen: dazu reicht es, den Hinweisen auf die zahlreichen römischen Pfarreien zu folgen, die Zeugnis dieser Pilgerreisen sind. Cortazzone, Montechiaro, Montiglio, Cerreto, Montafia, sind nur einige der Dörfer, in denen die kleinen Kirchen auf grünen Hügeln oder in kleinen Friedhöfen, in der Regel in kurzer Entfernung von der Ortschaft, zu finden sind; sie sind fast alle restauriert und können besichtigt werden. Würdiger Beginn oder Abschluss dieser Rundfahrt ist das Kloster von Vezzolano, das bedeutendste romanische Denkmal im Piemont.

Eine weitere antike Strasse (die sich mit der ersten kreuzt) ist diejenige der Valle Versa, mit ihren Burgen und Schlössern: Castell’Alfero, Montiglio, Frinco, Rinco und auf der Höhe Passerano bis nach Cocconato, dem Balkon auf den Monferrato, mit seiner wunderschönen Altstadt. Wer einen religiöseren Rundgang vorzieht kann sich in Richtung der “terre dei Santi” (Land der Heiligen) begeben: Castelnuovo Don Bosco und seine Umgebung, wo San Giovanni Bosco, San Domenico Savio, der Selige Cafasso, und der Kardinal Massaia geboren wurden. Gegen Osten finden wir die sanften Hügel der Herzens des damaligen Großmarkgrafschaft des Monferrato: die Fahrt von Portacomaro gegen Moncalvo, der kleinsten Stadt Italiens, bietet herrliche historische Zeugnisse wie die Burg von Montemagno, romanische Kunst, die Manierismus-Gemälde des Caccia in den Pfarrkirchen und, vom landschaftlichen und önogastronomischen Gesichtspunkt her, auch den größten Weinberg Italiens. Ein weiterer Hinweis gilt den Völkerkundemuseen: von Cisterna (in der Nähe das sehenswerte Stadtzentrum von San Damiano) zu den Stätten des Ecomuseo, bis zu den Gipsmuseen von Montafia und Moncucco; viele Möglichkeiten, um mehr über die Bauerngesellschaft des Niederen Monferrato zu erfahren.